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ANZAG zeigt positive Entwicklung im ersten Quartal

Geschäftsentwicklung im ersten Quartal des ANZAG-Geschäftsjahres 2010 weiter positiv / Gesetzliche Neuregelungen wirken sich stabilisierend auf Pharmagroßhandel aus

Frankfurt am Main, 14. Januar 2010. Die Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG), einer der führenden deutschen Pharmagroßhändler, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010 (01. September bis 30. November 2009) den Konzernumsatz um 6,4 % auf 1,05 Mrd. EUR gesteigert. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 1,5 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR.

Trotz des weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds ist der deutsche Arzneimittelmarkt in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2010 um 5,5 % gewachsen (Vorjahr 2,0 %). Der Marktumsatz im Segment der verschreibungspflichtigen Arzneimittel ist dabei der Wachstumstreiber: In der aktuellen Berichtsperiode ist das Marktvolumen in diesem Sortimentsbereich um 6,4 % gestiegen. Schwächer präsentierte sich der Markt für apothekenpflichtige Arzneimittel, hier ging der Marktumsatz um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr zurück.

Mit einem Umsatzanstieg von 7,0 % wuchs der Markt des pharmazeutischen Großhandels überproportional zum Apothekenmarkt. Der Grund dafür liegt in einem Rückgang der Direktbelieferungen durch die Industrie. Der Anteil des Direktgeschäfts am Gesamtmarkt lag bei 16,6 % nach 17,7 % im Vorjahreszeitraum.

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Stabiles Ergebnis

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2010 konnten die Umsatzerlöse im Konzern um 63,4 Mio. EUR auf 1.052,7 Mio. EUR gesteigert werden. Der Rohertrag erhöhte sich um 5,4 % auf 64,4 Mio. EUR. Geringere Nebenerlöse, höhere Personalaufwendungen und aufgrund des Forderungsanstiegs erhöhte Forderungswertberichtigungen führten zu einem gegenüber dem Vergleichszeitraum nahezu unveränderten EBITDA in Höhe von 15,1 Mio. EUR. Infolge einer geringeren durchschnittlichen Aufnahme von Finanzschulden bei gesunkenen Zinssätzen verbesserte sich das Finanzergebnis um 1,9 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 1,5 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR.

„Der Großhandel ist bekanntermaßen sehr kapitalintensiv“, erläutert Dr. Thomas Trümper, der Vorstandsvorsitzende der ANZAG. „Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir deshalb frühzeitig unsere Finanzierungsstruktur optimiert. Denn fest steht: Eine stabile Finanzierung unserer Unternehmenstätigkeit ist die unverzichtbare Basis unseres Erfolgs.“

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag saisonal bedingt bei -38,9 Mio. EUR, ein Anstieg um 12,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern (Vollzeitkräfte ohne Auszubildende) stieg seit dem letzten Berichtsstichtag leicht von 2.635 auf 2.645.

Veränderte Rahmenbedingungen

Mit Inkrafttreten der 15. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) hat sich die Position des Großhandels im Vertriebssystem für Medikamente leicht verbessert: Nach § 52b Absatz 1 AMG werden Pharmaunternehmen und Betreiber von Arzneimittelgroßhandlungen allgemein verpflichtet, eine angemessene und kontinuierliche Bereitstellung von Arzneimitteln sicher zu stellen. Der öffentliche Versorgungsauftrag und der damit verbundene Belieferungsanspruch des Großhandels haben dazu geführt, dass der Anteil der Direktbelieferungen zurückgegangen ist.

„Der Rückgang der Direktbelieferungen gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus“, so Trümper. „Seit Inkrafttreten der Novelle hat sich bestätigt, dass viele Apotheken die Belieferung durch den Pharmagroßhandel bevorzugen, weil sie effizienter und insgesamt kostengünstiger ist als die Direktbelieferung.“

Das Ziel für das laufende Geschäftsjahr lautet, die Marktposition der ANZAG im deutschen Großhandelsmarkt zu festigen. Dabei setzt das Unternehmen weiterhin auf die Partnerschaft zur selbstständigen Apotheke – vor allem mit dem Kooperationsmodell vivesco als Erfolgsgarant. „Die Apotheken fordern zu Recht von uns, dass wir sie als starker Partner in schwierigen Zeiten unterstützen und ihnen helfen, sich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen“, so Trümper. „Deshalb werden wir Anfang 2010 mit der vivesco eine Kommunikationsoffensive starten. Ziel ist es, über eine deutlich gesteigerte Medienpräsenz die Bekanntheit der vivesco-Apotheken in der Bevölkerung spürbar zu erhöhen.“

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Der vollständige Zwischenbericht steht zum Download bereit unter anzag.de/investor-relations

Über die ANZAG

Mit insgesamt rund 3.600 Mitarbeitern (inklusive Ausland), drei Auslandsbeteiligungen sowie einem Umsatz von 4,0 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2009 gehört die Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG) zu den führenden deutschen Pharmagroßhändlern. Die ANZAG verfügt mit 24 Niederlassungen über das dichteste Auslieferungsnetz in Deutschland, sie unterstützt die selbstständigen Apotheken unter anderem mit dem Kooperationskonzept vivesco bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit unter sich verändernden Marktbedingungen. Die Andreae-Noris Zahn AG ist im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Die ISIN lautet DE0005047005, das Börsenkürzel „ANZ".

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Pressekontakt

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Solmsstraße 25
60486 Frankfurt am Main
www.anzag.de

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